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Du bist Konficampmacher_in

"Mit Konfis Spaß haben und Glauben erleben - mein Grund, warum ich auf das Konficamp fahre."
Levin
Konficampmitarbeiter

Liebe Mitarbeiter_innen,

 

ohne euch wäre das Konficamp nicht komplett. Ohne ehrenamtliche Arbeit wäre das Konficamp nicht stemmbar. 

Es gibt auf dem Camp zwei Teams die das alles am laufen halten, die Gemeindemitarbeiter_innen und das Jugendwerksteam. Auf der folgenden Seite kannst du Dich über beide Bereiche informieren. Vielleicht können wir die Entscheidung ob JuWe oder Gemeinde ein bisschen erleichtern.
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Auf - und Abbau

Die Zeltstadt wird von einem Team aus ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen unter der Leitung eines Referenten oder einer Referentin des Jugendwerks auf- und abgebaut. Wie das ganze reibungslos funktioniert fragst du dich? Klick einfach auf das Video und schau dir das ganze doch einfach mal an!

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Das Konficamp im Juwe Team

Liebe Mitarbeiter_innen,

 

Konficamp steht für zehn Tage Sommer, Sonne und Strand verbunden mit einem unglaublichen Gemeinschaftsgefühl & besonderen Glaubenserfahrungen. Das Jugendwerksteam ist auf dem Konficamp für die Rahmenbedingungen verantwortlich. Die Juwe Leute versorgen die Konfirmand_innen, Ehrenamtlichen und auch die Hauptamtlichen mit Essen, Spiel & Spaß und allem was sonst noch so anfällt. Aber natürlich hat jede_r im Team einen ganz eigenen Arbeitsbereich. Welche Bereiche es auf dem Camp gibt erfährst du hier.

Der Tag beginnt für jedes Team unterschiedlich. Als erstes steht die Küche an Ihrem Arbeitsplatz. Um kurz nach sechs geht es hier los, denn wie jeder weiß Campleitung und 100 ehrenamtliche Mitarbeiter ohne Kaffee geht einfach nicht. Gemeinsam wird der Tag mit einem stärkenden Frühstück begonnen, bevor jeder Arbeitsbereich in seinen Tagesablauf startet. Aber nun erst einmal zu den einzelnen Arbeitsbereichen, welche es auf dem Camp alles gibt:

Alles über das Juwe Team

  • Technik

  • Sanitäter_innen

    Eine grundsolide medizinische Versorgung muss auch auf dem Konficamp gewährleistet sein. Genau hier kommst du als „gelernter“ Sanitäter ins Spiel, eine Ausbildung in der medizinischen Fachrichtung wäre hier von Vorteil. Du bist zusammen mit ein paar anderen für das Wohl der Konfirmand_innen verantwortlich. Überprüfung der täglichen Einnahme von Medizin, kleben von Pflastern und auch die seelische Betreuung sind hierbei die Hauptaufgaben.

  • Büro

    So langweilig sich das ganze vielleicht auch anhören mag, das Büro hat eine der wichtigsten Aufgaben auf dem Camp. Zusammen mit der Campleitung ist das Büro für die Organisation auf dem Camp zuständig. Von T-Konten fehlt hier jede Spur, aber es muss natürlich alles im Sinne des Gesetzes ablaufen. Somit bist du in diesem Bereich für die Verwaltung des Geldes, die Abrechnung der Kassen und den Wetterbericht zuständig. Sollte es auf dem Camp zu Problemen kommen bist du für die Hauptamtlichen, Ehrenamtlichen und Konfirmand_innen die erste Anlaufstelle. Du musst aber nicht den ganzen Tag in dem Zelt sitzen, sondern darfst dich nach Absprache mit der Campleitung „frei“ auf dem Platz bewegen.

  • Abendprogramm

    Es gibt Abende an denen es im Zirkuszelt eine Abendveranstaltung stattfindet. Von der Planung und Vorbereitung des Abends bis hin zur Ausführung sind euch als Team keine Grenzen gesetzt. Hauptaufgabe ist die Konfirmand_innen da abzuholen und noch einmal alles aus Ihnen rauszuholen, die ganze Energie und die Power, die sie den Tag über nicht loswerden konnten. Damit sie dann auch entspannt nach der Andacht in ihr Zelt gehen können und die Nacht durchschlafen. Solltest du also kreativ und bühnenbegeistert dann ist das genau das richtige Team für dich.

  • Übersetzung

    Wusstest du das „Vorrei 250 chili di formaggio, per favore. “ auf Deutsch übersetzt heißt, dass du gerne 250 Kilo Käse hättest? Mit solchen Sätzen hast du als Übersetzung tagtäglich zu tun. Vielleicht sind es nicht solch große Mengen aber fast. Wenn der Supermarkt uns mit Getränken beliefert oder Sonntags der Bäcker mit den Croissants kommt bist du der Ansprechpartner. Somit solltest Italienisch fließend sprechen und verstehen können. An den beiden großen Gottesdiensten wird die Einleitung auf Deutsch und Italienisch gelesen, damit auch Gäste des Campingplatzes an den Gottesdiensten teilnehmen können.

  • Fahrer_innen

    Die Lebensmittel fliegen ja schließlich nicht von selbst in die Küche, irgendjemand muss diese kaufen und auf den Campingplatz bringen. Solltest du also schon immer mal Lust gehabt haben durch Italien zu fahren, dann wäre dass das perfekte Team für dich. Hierbei solltest du natürlich einen Führerschein haben und diesen auch schon längere Zeit besitzen. Verlässlichkeit und Sorgfalt sind hierbei besonders wichtig, denn hin und wieder kann es sein dass du mit Konfirmand_innen ins Krankenhaus oder zum Arzt fahren musst. Bei solch „Reise“ wirst du meistens von einer Übersetzung begleitet so wird euch zu zweit hoffentlich nicht langweilig.

  • Sport- und Kreateam

    Weder die sportlichen Aktivitäten noch die Ausreizung des kreativen Leistungsvermögen kommen auf dem Camp zu kurz. Für die Frühaufsteher bietet das Sportteam morgentliche Runden an, was das genau ist? Da darfst du dir persönlich komplett frei sein, von Joggen am Strand bis hin zu Yoga wir haben schon alles gesehen. Damit den Konfirmand_innen auch mittags nicht langweilig wird bieten jeweils das Sport- und das Kreateam eine Aktion an. Großes Augenmerk wird auf die „Großereignisse“ gelegt, mit der Konficampolympiade und dem Fußball bzw. dem Volleyballtunier wird den Teilnehmern noch einmal ein großer Spaß geboten. Das ganze muss natürlich gut geplant und vorbereitet sein, aber auch hier könnt Ihr euch immer an die Campleitung oder andere JuWe Teams wenden. Slush und Popcorn dürfen auf dem Konficamp nicht fehlen. Beides ist zu bestimmten Öffnungszeiten im Konficafé erhältlich, welches beide Teams zusammen leiten.

  • MAT-Zelt

    Als MAT-Zelt oder auch besser bekannt als das Getränkeinstitut bist du dafür verantwortlich, das die Konfirmand_innen täglich genügend Wasser trinken. Es gibt aber nicht nur Wasser. Allzeit bekannt ist auch das weltberühmte Getränk „Aranciata“ welches in Deutschland der Orangenlimonade sehr ähnlich kommt. Von der Kundenansprache über das Verkaufsgespräch bis zum Wechselgeld bist du voll dabei. Damit die Getränke nicht ausgehen sorgst du mit einem Hängerfahrer zusammen für den Nachschub, die bekannte Getränkewurfkette ist ein phänomen das man besser mal gesehen haben sollte.

  • Campleitung

    Sie steht für das ganze organisatorische sowohl vor, während als auch nach dem Camp. Ohne die Campleitung wäre das ganze Camp ziemlich unstrukturiert, angefangen bei den Arbeitseinteilungen auf dem Camp bis hin zu den täglichen Abendbesprechungen, in denen die Campleitung den vollen Überblick über jeden einzelnen Bereich hat. Weiterhin stehen Sie für diverse Fragen und Probleme in den Team immer mit Rat, Tat und Kraft zur Seite.

  • Küchenteam

    Wie bereits erwähnt ist die Küche der Bereich, welcher am Morgen als Erstes fit ist. Denn 100 Jugendleiter_innen können ohne Ihren täglichen Schluck Kaffee nicht mit der „Arbeit“ beginnen. Zu den Hauptaufgaben der Küchen gehört natürlich, wie es der Name eigentlich schon sagt, die Zubereitung der Speisen für knapp 300 Menschen. Somit kann es im Küchenzelt schon einmal heiß her gehen, mit knappen 40 Grad Celsius ist das mit Abstand angenehmer als der sonntagliche Gang in die Sauna. Drei Mahlzeiten am Tag heißt nicht, dass du von morgens um 6 Uhr bis Abends um 19 Uhr in der Küche stehst. Hierbei teilt man das ganze einfach in Schichten auf, beispielsweise hast du wenn du eher ein früher Vogel ist den gesamten Nachmittag „frei“.

  •  

    Freistellung für das Konficamp?

    Das Ehrenamt hat in Bayern ein sehr hohes Ansehen. Genau aus diesem Grunde kann man sich für ehrenamtliche Tätigkeiten von der Schule oder dem Betrieb freistellen lassen. Klicke für weitere Informationen einfach die FAQ´s durch.

    Alles zum Thema Sonderurlaub

  • Wie und wo ist ein solcher Antrag zu stellen?

    Der Antrag muss vier Wochen vor dem betroffenen Zeitraum beim Arbeitgeber in schriftlicher Form eingegangen sein. Der Antrag selbst muss von der Jugendorganisation (also in diesem Falle die EJ Augsburg) gestellt werden. Dieser kann nur abgelehnt werden wenn dringende betriebliche Gründe entgegenstehen. Sollte der Arbeitgeber nicht spätestens zwei Wochen vor dem beantragten Zeitraum schriftlich ablehnen gilt der Antrag ebenfalls als genehmigt.

    Den Antrag selbst findest du unter folgendem Link:

    https://www.bjr.de/themen/ehrenamt/freistellung.html

  • Wofür und wie lange kann ich freigestellt werden?

    Für Freizeitmaßnahmen, Jugendleiterangebote, internationale Jugendarbeit und für vieles mehr ist eine Freistellung möglich. In einem Jahr kann man somit für 12 Veranstaltungen die Freistellung „gewährt“ werden. Maximal aber ist das dreifache der wöchentlichen Arbeitszeit.

  • Wer kann sich für ehrenamtliche Tätigkeiten freistellen lassen?

    Im Grunde kann jede_r Jugendleiter_in welche sich in einem Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisses stehen für das Ehrenamt freistellen lassen. Schüler_innen können von Ihrer jeweiligen Schulleitung für Tätigkeiten freistellen lassen, solange keinerlei schwerwiegende schulische Gründe dagegensprechen.

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    Das Konficamp als Gemeindemitarbeiter_in

    Liebe Mitarbeiter_innen,

    was es heißt in der Gemeinde mitzuarbeiten erklärt eine kleine Geschichte von Jakob:

    „Oh man, jetzt hast du Gott fallen gelassen!“

    An einem wunderschönen sonnigen Morgen lief ich mit einer Gruppe Konfirmand_innen für eine Unterrichtseinheit zum Strand. Es ging dabei um ihr persönliches Bild von Gott, über das ich mit ihnen sprechen wollte. Dazu hatte jede_r Konfirmand_in einen Bogen mit schwarzem Tonpapier vor sich und sollte mit Sand darauf sein Bild von Gott malen. Danach sprachen wir über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Gottesbilder, die Veränderung der Gottesbilder von der Kindheit bis heute und vor allem über die brennende Frage, ob man sich nun ein Bild von Gott machen darf oder nicht. Im Anschluss füllten wir den Sand der Gottesbilder in kleine Plastiktüten und verschlossen diese gut, sodass alle ihr veränderliches Bild von Gott für sich mit nach Hause nehmen konnten. Als wir dann wieder zurück zum Camp liefen spielte ein Konfirmand so lange mit seiner Tüte herum, bis sie ihm  letztlich aus der Hand rutschte und auf den Boden fiel. Die Konfirmandin neben ihm schrie sofort auf und meinte: „Ohhh man, jetzt hast du einfach Gott fallen gelassen!“. Und irgendwie hatte sie ja auch ein bisschen Recht. ~Jakob Weiner